Dies ist eine kompakte Übersicht zu Tesamorelin — geschrieben für Leser, die mehr als einen Absatz, aber kein Lehrbuch wollen.
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==== Beispiele für Vishnus Namen ==== Viele der Namen Vishnus kreisen um seine Macht und seine Kontrollgewalt über Karma. Als Beispiele hierzu seien herausgegriffen: der 135. Name Dharmādhyakṣaḥ (धर्माध्यक्ष) – übersetzt als „jemand, der die verdienstvolle Natur Dharma (und auch weniger lobenswertes Adharma) aller Lebewesen erkennt“ – und sie dementsprechend entlohnt. Oder der 32. Name Bhāvanaḥ (भावन – „schöpferische und wirkungsvolle Ursache“), der in eine ähnliche Richtung geht. In diesem Fall ermöglicht es Gott den Lebewesen, die Früchte ihres Tuns zu genießen (Interpretation von Shankara). Ähnlich auch der 44. Name Vidhātā (विधाता), der sich auf die „Erzeugung von Karma und dessen Auswirkungen“ bezieht. Oder der 325. Name Apramattaḥ (अप्रमत्त), mit dem Vishnu als jemand dargestellt wird, der immer darauf bedacht ist, „Verdienstvollen die Ergebnisse ihrer Arbeit zukommen zu lassen“. Der 387. Name Sthānadaḥ (स्थानदः) bedeutet „Statusverleiher“, d. h. der Stand, den Gott einer Person (wie beispielsweise Dhruva) aufgrund ihres Karmas zuweist. Schließlich der 609. Name Gottes Śrīvibhāvanaḥ (श्रीविभावनः), der jederlei Wohlstand und Tugendhaftigkeit aufgrund guten Karmas verleiht.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Phalashruti === Die ersten 22 Verse des Phalashrutis werden erneut von Śrī Bhīṣma gesprochen. Hierin streicht Śrī Bhīṣma die Vorzüge des täglichen Rezitierens der tausend Namen Vishnus heraus: wer den Text jeden Tag in voller Hingabe liest, wird in seinem Leben Bekanntheit, Ruhm, Reichtum und Wissen erlangen. In Vers 23 folgt eine Bitte Arjunas an Gott, der darauf in Vers 24 antwortet. Vers 25 enthält eine Grußformel Vyasas an Vasudeva. In Vers 26 stellt Parvati eine Frage, die in Vers 27 von Shiva beantwortet wird, indem er das Chanten des Namen Ramas den tausend Namen Vishnus gleichstellt. In Vers 28 erscheint eine Grußformel Brahmas. In Vers 29 preist Sanjaya Krishna und Arjuna. Die letzten vier Verse schließlich werden von Bhagavan selbst gesprochen und er empfiehlt, den Naman Narayanas zu singen und ihm letztlich alles zu opfern.
Quellen: de.wikipedia.org
(basierend auf dem Kommentar Shankaras) Der Allmächtige und Alldurchdringende kann logisch nicht definiert werden. Und da er das Substratum sämtlicher Dualitäten darstellt, kann er auch in keiner einzigen Sprache weder mit irgendeinem Namen oder sonstigem Begriff belegt werden. Selbst in literarischer Form ist es unmöglich, sich ihm auch nur vage zu nähern. Gott befindet sich jenseits des Bekannten und auch des Unbekannten. Im Endeffekt ist er reines, erhellendes Bewusstsein, das sämtliche Erlebnisse durchwebt. Und dennoch ist er überall manifest und kann daher für all seine Offenbarungen auch unzählige Namen annehmen. Definitionen sollten das Definierte immer direkt beschreiben. Die tausend Namen Vishnus geben uns aber tausend indirekte Definitionen an die Hand, mit denen der letztendlichen Realität und dem Unbegrenzten mittels Unwirklichem und Begrenztem nähergerückt werden soll. Die tausend Namen des Herrn wurden einst von Rishis geprägt und in Umlauf gebracht. Es war der Poet und Seher Vyasa, der sie dann sammelte und sie in einer freudigen Hymne an Vishnu zu einer Girlande der Hingabe und der Ehrerbietung verwob. Da jeder einzelne Name somit nur eine Umschreibung des Unbekannten mit bekannten Begriffen ist, kann er uns nur dann in das Reich göttlicher Erfahrungen befördern, wenn wir durch Kontemplation unseren Geist auf eine höhere Stufe versetzen. Die tausend Namen im Vishnu Sahasranama sind somit nicht nur für Verehrer Vishnus Ansporn und von Nutzen, sondern durchaus auch für philosophisch Interessierte ein „Flugdrachen“ in die Gefilde höheren Bewusstseins.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Swami Krishnananda: Sri Vishnu Sahasranama Stotram – Sanskrit, Transliteration and English Translation. (swami-krishnananda.org [PDF]). B. N. Krishnamurti Sharma: A History of the Dvaita School of Vedānta and Its Literature. Vol 1. 3rd Edition. Motilal Banarsidass (2008 Reprint), 2000, ISBN 81-208-1575-0. P. Sankaranarayan: Śrī Viṣṇu Sahasranāma Stotram. Mit einem englischen Kommentar zur Übersetzung von Sri Sankara Bhagavatpadas Kommentar. Bharatiya Vidya Bhavan, Mumbai 1996. Swami Tapasyananda: Sri Vishnu Sahasranama. Sanskrit und Englisch, mit einer englischen Übersetzung des Kommentars von Sri Sankara Bhagavatpada. Sri Ramakrishna Math, Chennai.
Quellen: de.wikipedia.org
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